Sicherung von Eingangstüren in Kindergärten
Funktionsablauf
Die Tür ist im Grundzustand geschlossen und durch die Fluchttürverriegelung zusätzlich verriegelt.
An der Außenseite ist ein Taster montiert, der über eine Schaltuhr oder einen Schalter nur in bestimmten
Zeiträumen aktiviert ist. Über die digitale Jahreszeitschaltuhr können nicht nur die Öffnungszeiten definiert, sondern auch Feiertage und Ferienzeiten etc. verwaltet werden.
Über den Außentaster kann die Tür in den Hol- und Bringzeiten von jedem entriegelt und somit aufgezogen werden. Nach dem Schließen wird die Tür sofort automatisch wieder verriegelt. Damit die Tür auch außerhalb der Tasterbedienzeiten durch berechtigte Personen entriegelt werden kann (z.B. morgens vor den Öffnungszeiten), ist außen zusätzlich ein Schlüsselschalter erforderlich.
Auch innen wird ein Taster angebracht, über den die Tür entriegelt wird. Damit die Kinder den Taster nicht erreichen können, sollte er in einer Montagehöhe von beispielsweise 1,80 m angebracht werden. Im Regelfall wird dieser Taster in seiner Funktion zeitlich nicht eingeschränkt, d.h. die Tür kann jederzeit von Erwachsenen entriegelt werden.
Damit im Ernstfall auch die Kinder ohne Hilfe Erwachsener nach draußen kommen, wird in Höhe von ca. 1,05 Meter ein Fluchttürsteuerterminal mit Nottaste angebracht. Wenn ein Kind diesen roten Knopf drückt, kann es die Tür von innen öffnen. Gleichzeitig wird ein Alarm ausgelöst. So ist sichergestellt, dass die Aufsichtsperson hört, wenn die Tür von einem Kind geöffnet wird. Nach der Freischaltung über die Nottaste kann die Tür von innen mit der Panikstange geöffnet werden.
Die Wiederverriegelung ist ausschließlich über den im Steuerterminal integrierten Schlüsselschalter möglich.


